Kann es sein daß bei einer niedrigeren Wassertemp (22°-24°) die arbeit der nitrifizierenden Bakterien im Anaeroben Bereich nicht so wirksam ist wie bei höheren Temperaturen?
Ab einer Temperatur von kleiner 15°C veringert sich die Aktivität der Bakterien für die Nitrifikation, deutlich unter 10°C. Dies ist aber für eine Tropenaquarium ohne Bedeutung.

Einen Einfluss auf die Denitrifikation konnte ich bei meinen Wodkafiltern nicht feststellen. Die kleinste Temperatur war 20,2°C. Keinen Einfluss der Temperatur (genauer von 20,2-30°C).


Wäre Aktivkohle eine Alternative als Siedlungssubstrat ? Die Oberfläche ist sehr groß und so könnte der Filter bei gleicher Leistung kleiner gebaut werden. Oder bin ich hiermit auf dem Holzweg ?
1. Aktivkohle hat zwar über 20.000 m2 pro Liter aber nur ca. 2-4 m2 sind für Bakterien breit genug und beidseitig offen.
2. Aktivkohle würde von den Bakterien als Nahrung benutzt und zwar unkontrolliert -> Gau
3. Das Filtermatrial muss absolut stabil (innert) sein und das ist nur Glas.
Ich habe seit 1988 Wodkafilterentwicklung viele Substrate ausprobiert. Aber erst als ich Versuchmuster von Schott erhalten hatte, war ich um einige Probleme ärmer.


Welche Verbindungsschläuche können bei dem Wodka-Filter verwendet werden ? Da die handelsüblichen grünen Schläuche mit der Zeit unflexibel werden (Weichmacher dann im Wasser) wollte ich die etwas teureren aber dauerhaft biegsamen Silikon-Schläuche verwenden. Gibt es hier Bedenken aufgrund des doch anderen Milieus ?
Silikonschläuche sollten nie (!!!) im Aquarium benutzt werden. Der Grund ist ganz einfach, es kann Si an das Wasser abgegeben werden. Hat also nichts mit dem Wodkafilter zu tun. Verwende die PVC Schläuche. Du kannst aber auch PVC-Rohre oder Teflon-Schläuche (teuer!) benutzen.


Kann man mit den normalen weißen Tonröllchen oder mit einem Granulat von der Fima Tunze arbeiten?
Nein, beide Materialen sind nicht stabil (inert, neutral) nur Glas ist stabil (Siporax).

In der Abb. 3 des Wodkafilters läuft das Wasser in 1 rein und evtl sofort in 6 wieder raus oder andersrum nicht nach 6 raus sondern wieder nach 1 in den Kreislauf.
Die Pfeile zeigen die Strömungsrichtung an. Von 1 nach 2 ... nach 6. Somit kann das Wasser nicht dirtket aus 6 zurücklaufen, sondern muß erst durch den Filter.

Wieso wird zwischen 1 und 6 kein Absperrhahn gesetzt und warum setzt man die beiden Absperrhähne nicht vor den T-Stücke sondern danach?
Die Strömungsgeschwindig im Filter muss sehr hoch sein. Ein Absperrhahn ist somit nur eine Bremse. Die Absperrhähne dienen nur dazu, den Filter für Reinigungsarbeiten zu entnehmen.


Ich habe den Beitrag über den Wodka Nitratfilter interessiert durchgelesen und auch vorgenommen einen solchen zu bauen. Momentan benutze ich den Aqua Medic Nitratfilter. Dieser erzielt äusserst gute Ergebnisse. Die tägliche Fütterung kann man umgehen, indem man einen Teil des Filtersubstrates mit Deniballs (Filtersubstrat mit Nährboden für Nitrobacter Bakterien) ersetzt. Nun denke ich, dass es mit dem Wodka Filter genauso möglich ist, anstelle Alkohol den Filter mit den im Handel erhältlichen schwarzen Kunststoffkugeln und weissen Fütterungskugeln (Denibals - Aquamedic) zu betreiben. 2-3 Wochen füttern bis die Deniballs die gewünschte Wirkung zeigen. Ich bin davon überzeugt, dass ähnliche Ergebnisse erzielt werden. Aenorbe Zonen werden durch die interne Umwälzung ebenfalls vermieden. Vorteil: kein Tägliches Füttern mehr, wartungsarm.
Wenn Du die Deniballs verwendest, hast Du keine Kontrolle auf den Filter, nur noch über den Zufluss. Wenn es da Probleme gibt, entsteht hoch giftiger Schwefelwasserstoff (H2S) der bringt alles um. Die Bakterien hören ja nicht auf zu arbeiten, wenn das Nitrat alle ist und Nahrung vorhanden ist. Deshalb "stürzen" viele Nitratfilter ab. Aber wenn keine Nahrung mehr da ist, stoppen die Bakterien sofort alle Aktivitäten. Also besser fingerweg von Nahrung im Filter.


Habe nun den Wodka Nitratfilter ca 2 Wochen am mit sechs Liter SIPORAX davopn 2 Liter eingefahrenes am laufen und am Auslauf ist Nitrit und Nitat festzustellen. Wie soll ich nun weiter vorgehen ? Filter schliessen und in sich laufen lassen? Wodkadosierung und wieviel ?
Filterauslauf auf 6 l/h einstellen und 2ml Wodka dosieren. Sollte der Auslauf nicht Nitrit/Nitrat frei werden, Auslauf schließen und nach 3, 6 etc. Std. öffnen und prüfen. Wenn der Auslauf nitratfrei ist, langsam die Wodkamenge erhöhen und den Durchfluss auf 9 l/h erhöhen.


Ich habe am Montag meinem Wodkafilter ans Aquarium geschlossen. Alles war i.O.. Nun habe ich festgestellt, das der Filter Nitrit produziert aber auch weniger Nitrat rauskommt als reingeht. Ich habe erstmal den Filter abgesperrt und insich laufen lassen. Wäre es gut die Auslaufmenge zu reduzieren. Ich habe zwei 2213 Eheimfilter hintereinandergeschaltet mit einem Filtervolumen vom insgesamt 5 Liter Siporax. Ich habe die Auslaufmenge aber schon von Anfang an reduziert. Ca. 2 Liter pro Std. sollten erst einmal reichen habe ich gedacht. Evtl. ist das Siporax auch noch zu neu. Erst eine Woche eingefahren.
Das ist der richtige Weg.



MERWASSER
Ich habe gestern meinen Wodkafilter (gebaut nach Anweisung von Lars Sebralla) in Betrieb genommen. 3 Std. später bemerkte ich, das mein Tunzeabschäunerpott voll war. Heute morgen (8 Std. später) war er mit fast klarer Brühe wieder voll. Ionenverschiebung? Ich habe gestern noch ein Teil des Bodengrunds per Mulmglocke gereinigt. Kann da was passiert sein? Sonnst habe ich nur Strontium (ca. 10 ml auf 1400L) wie alle drei Tage zugegeben. Tja was nun tun. Ich habe den Filter ersteinmal laufen lassen da ich den Nitratwert doch in den Griff bekommen möchte. Mit Merckteststreifen ist der Ausgang überprüft worden. Nitrat weiß=0 und Nitrit höchstens 2 (etwas dunkler als weiß). Im Aquarium Nitrat über 100 und Nitrit 0.
Wenn der Abschäumer stärker schäumt muss mehr organisches Material im Wasser sein. Z.B. Durch das Aufwirbeln von Mulm oder durch viele Bakterien im Wasser, wenn Wodka ins Wasser kommt. Ansonsten hat der Wodkafilter KEINEN Einfluss auf die Abschäumung, habe ich ausgiebig getestet. Selbst wenn ich einen starken Abschäumer für eine 2000 Liter Aquarium an ein 500 Liter gehängt habe. Hast Du andere Stoffe/Lösungen oder neuen Bodengrund zugeführt?



MERWASSER
Der Abschäumer zieht immernoch alle 3 -4 Std. ein Liter Wasser aus dem Becken. Kann das mit dem Wodkafilter zusammenhängen?
Wenn Du keinen Wodka mehr dosiert hast, kann es nicht am Filter liegen. Falls doch reduziere mal die Menge an Wodka (welche hast Du denn dosiert). Ein "kurzschließen" des Filters kann aber zu einer Schwefelwasserstoffproduktion führen, wenn noch Wodka im Filter ist. Wenn nein, mache es.


Habe angefangen den Wodkafilter zu bauen. 2 Eheimfilter 2213 habe ich jeweils gleich befüllt. Da das erste Problem. Befüllung: Unterer Boderabstandhalter vom Filter, ca. 2 Liter Siporax, blauer Filterschwam (damit die Glasteilchen nicht in den Filterkopf gelangen), dann oberer Abstandhalter. Frage: Muß der untere Abstandhalter sein (halber Liter Siporax Filterfläche geht verloren)? Sollte der Schwamm bleiben oder hat er auch negative Seiten (evtl. verminderte Strömung im Filter)
Den Schwamm bitte gleich wieder entfernen. Der setzt sich zu schnell zu und verstopft den Filter. Das Gitter von Eheim reicht aus als Sperre. Beide Gitter müssen bleiben, da sonst die Strömungsverteilung und somit die Strömung stark gebremst wird.


Wie kann ich in einem geschlossenen System das Redoxpotential permanent wie beim Halboffenen Aqua Medic überprüfen?

1.) Dirket im Auslaufwasser (Wasser sammeln in kleinem Becher)
2.) mittels einem T-Stück im Kleislauf., ein T-Stück mit einer Schraubverbindung (oben), wo die Elektrode reinkommt oder mit Schlauch am T-Stück. Abdichtung dann mit Teflonband und Schlauchklemme.
WICHTIG: Elektrode darf nicht in der Strömungslinie sein (wie alle Elektroden) sondern leicht darüber.


Ich betreibe seit ca. 3 Wochen einen Wodka Nitratfilter. Seit 2 Tagen ist der Nitrit Wert erhöht ca. 0,3 mg/L und schwankt auch leicht. Der Nitratwert zeigt fast keine Veränderung. Ich gebe 2 mal am Tag 1 ml Wodka dazu.Wie lange dauert es bis sich der Nitratwert senkt oder mache ich etwas falsch?
Wenn der Auslauf vom Filter Nitrit enthält, sind entweder noch nicht genügend Bakterien vorhanden oder der Durchfluss noch zu hoch.
Tip: Wodka dosieren und Filterauslauf völlig schliessen. 1 ml ist nun zu wenig, die Bakterien sind schon da. Mal 2 ml Wodka dosieren. Alle 2-4 Std. öffnen, 10 min. warten und messen. Wenn kein Nitrit und Nitrat raus kommt läuft der Filter. Dann die Wodkamenge erhöhen dann den Durchfluss.



MERWASSER
Da ich wegen eines erhöhten Nitratwertes leider auch auf einen Nitratfilter angewiesen bin, betreibe ich derzeit einen Filter der Fa. Weigl. Der läuft soweit auch ganz gut, ist aber trotzdem schlecht steuerbar und braucht eine relativ lange Einfahrphase. Gelegentlich "stinkt" es nach Schwefelwasserstoff, dass sich aber durch Änderung der Durchflussmengen steuern lässt.
Und das kann tödlich sein !!!!!

Angeregt durch die Diskussion über den Wodkafilter möchte ich diesen Filter mal nachbauen. Mein Frage dazu wäre, ob es auch möglich ist, einen noch vorhandenen Calciumreaktor, der bereits über die erforderlichen drei Anschlüsse verfügt, als Grundlage für den Filter zu verwenden. Was müsste ggf. geändert bzw. angepasst werden ?
Dürfte kein Problem sein. Wichtig ist nur die hohe Strömungsgeschwindigkeit im (!!!) Wodkafilter. Rest siehe bitte auf der HP


Seit 4 Wochen habe ich einen Nitratfilter insich laufen. Ich lege jeden Tag min.2 Tabletten nach, die sich auch auflösen. Schwarze und weiße Bälle sind im Verhältnis 2:1 im Filter.Täglich kommt seit einer Woche noch ca. 10 ml Korn (Alkohol) mitrein. Das Problem: Das Redoxpotential geht nicht unter -150 sollte aber unter -250 sein (wird mit Sonde dauerhaft gemessen). Wenn ich das Aquariumwasser tropfenweise reingeben steigt das Redoxpotentil sofort drastisch an. Folge: Ich lasse ihn wieder tagelang insich laufen und füttere ihn mit Tabletten und Alkohol.
Ich kann Dir nur raten. diese Aktivitäten umgehend einzustellen. Gründe ganz kurz, ausführlich auf meiner HP unter "Wodkafilter"
- Rodox: unter -80 mV beginnt die Bildung von sehr giftigen Schwefelwasserstoff
- Korn enthält fürs Aquarium schädliche Zusätze
- Deniballs sind keine Kontrollierbare Nahrungsquelle


Ich bin mir am Überlegen, ob ich einen Wodkafilter bauen soll. Da mir der AquaMedic Nitratfilter bekannt ist, stellt sich mir die Frage, ob das dazu verwendete Filtermedium, 'Denitratbals' oder so, auch in einem Wodkafilter ev. in Verbindung mit Siporax zu verwenden ist. Erspart man sich dadurch auch eine geringere Fütterung der Bakterien ?
Der Grund, warum die Kohlenstoffquelle NICHT im Nitratfilter sich befinden soll findest Du sehr ausführlich auf meiner Homepage. Bitte dort nachlesen.
Als Träger sollt eine Material verwendet werden, welches auch unter reduzierenden (Gegenteil von oxidieren) Bedingungen stabil bleibt. D.h. Glas, also Siporax.
Der Aqua-Medic kann ohne Probleme "umgerüstet" werden, aber nur Wodka als Kohlenstoffquelle benutzen.



Hat jemand schon mal gehoert, das man Essigsaeure fuer die Microorganismen in einem Nitratfilter verwendet. Wo bekommt man diese?
Bitte unbedingt die Finger davon lassen!!!!! Die Essigsäure wird u.a. zu giftigen Aldehyden (z.B. Formaldehyd, siehe Spanplatten etc.) umgewandelt. Am besten nur Wodka benutzen (siehe Wodkafilter)



Ich habe zwei Fluval Aussenfilter die fuer einen Wodkafilter vorgesehen sind. Der eine hat 680 L und der andere 840 L. Kann man diese beide Filter zusammen anschliessen? Ich Frage wegen des unterschiedlichen Drucks. Gibt einer von beiden nach einer bestimmten Zeit nicht auf? Oder was müsste ich den dabei beachten?
Kein Problem, schalte sie einfach in Reihe, siehe auch auf meiner HP



Der Redoxwert ist immer weiter gefallen stinkt aber nicht. Im Ausfluß ist weder Nitrat noch Nitrit. Ich habe statt Wodka einmal Luft eingespritzt. Hilft erstmal aber ist das in Ordnung? Wie bekomme ich Das Redoxpotential wieder hoch? Dosiere ich evtl. zu viel Alkohol (ich nehme 90%igen aus der Apotheke)? Meßsonde ist i.O.
Die Menge an Alkohol ist zu viel. Wodka hat nur 40% und du nimmst 90%. Einfach mit Wasser verdünnen. Luft in den Filter bringt nicht. Du kannst aber einfach den Durchfluss kurzfristig erhöhen, bis der Redox wieder bei -50 mV ist. In Zukunft musst Du das Verhältnis Alkohol / Durchfluss besser steuern. Wenn der Redox zu stark fällt, ist für die Menge Alkohol nicht genug Nitrat vorhanden. Also mehr Nitrat in den Filter (durch mehr Ausgangswasser) oder weniger Alkohol.



Seit 3 Tagen habe ich einen erhöten Nitrit Wert der aber langsam fällt. Nitrat ist auch drin so ca. 40 mg/L. Siporax 6 Liter und der Durchfluss beträgt 5.5L/h. Ich dosiere ca alle 7 Std. 2 ml. Wodka. Wie lange kann das dauern bis der Nitratwert fällt? Ich Frage deshalb weil ich mir unsicher bin ob ich alles so richtig mache. Wie lange sollte es dauern, bis der Filter nitratfrei ist.
Nach der Dosierung kannst Du den Filterauslauf einfach für 3-4 Std. schließen, dann sollte der Filter nitratfrei sein. Wenn nicht, sind noch nicht genug Bakterien da.

Wie soll ich dann weiter vorgehen wenn er nach dieser Zeit nicht Nitratfrei ist.
Er ist dann in der Regel nitratfrei. Wenn nicht, kein Wodka dosieren und bis 8 Std. geschlossen halten. Ansonsten 2 ml Wodka dosieren und durchlauf auf 1 l/h reduzieren. Nach 12 Std. wieder 2 ml Wodka. Wenn der Auslauf dann nitratfrei ist, Durchflussmenge und Wodkamenge erhöhen.



Wer hat Erfahrung mit dem Wodkafilter. Bekomme das Ding einfach nicht gestartet. Er lauft jetzt bereits seit 3 Wochen. Es ist am Auslauf Nitrit und Nitrat nachweisbar. Gebe alle ca 6 Std 2 ML Wodka dazu und der Durchlauf beträgt 3.5 L pro Stunde. Gefuellt ist er mit 4.5 L Siporax in einem Fluval Aussenfilter. Ich dosiere Wodka jetzt schon seit 5 Tagen. Nach den dosieren steigt der Nitritgehalt und nach einigen Stunden faellt er wieder auf unter die nachweisbare Grenze. Wie geht Ihr dabei vor (Wodkadosierung) etc. und wie reagiert bei Euch der Filter nach der Dosierung? Was ist sonst zu beachten vielleicht vergesse ich auch was. Kenne Lars Seite sehr gut dazu.
Das Siporax war ja ganz neu (stimmt doch?) und es müssen sich erst Bakterien bilden. Dies dauert seine Zeit (siehe HP). Wenn der Auslauf vom Filter Nitrit enthält, sind entweder noch nicht genügend Bakterien oder Wodka vorhanden oder der Durchfluss ist noch zu hoch.
Tip: Wodka dosieren und Filterauslauf völlig schliessen. Alle 2-4 Std. öffnen, 10 min. warten und messen. Wenn kein Nitrit und Nitrat rauskommt läuft der Filter. Dann langsam die Wodkamenge erhöhen dann den Durchfluss.

Ja, das Siporax war ganz neu, ist aber jetzt schon ca. 5 Wochen eingebaut. Der Filter läuft jetzt ca. 2 Wochen ohne das er aufgemacht worden ist(also quasi gestört wurde). Vor dieser Zeit wurde immer irgendetwas geaendet aber das Wasser wurde in dem Filter nie gegen neues ausgetauscht. Es ist ein Fluval Filter mit ca. 5LTR Filtervolumen. Der Zulauf ist eine Druckleitung von einem Innenfilter. Der Abgang ist eine 9-12 mm Leitung.
Vor dieser Zeit wurde immer irgendetwas geändet aber das Wasser wurde in dem Filter nie gegen neues ausgetauscht.
Wie soll ich das versthen? Du hast doch Durchfluss oder? Hast Du die Animpfung durchgeführt (wie besprochen)? Es sind einfach zu wenig Bakterien oder der Durchfluss ist zu hoch. Mache es so, wie beschrieben.

Z.B. Filterwatte eingelegt oder dickerer Rücklauf angebracht (wie besprochen) Ja, ich habe Durchfluss wie auf Deiner HP beschrieben wie gesagt z.Zt. 3.5 Liter. Ja, die Animpfung habe ich durchgeführt wie besprochen, ich habe den Innenfilter(Schaumstoff) in ca 3 ltr AQ.-wasser ausgespült und diese Suppe!! dann in den Nitratfilter gegeben.

Habe meinen Wodkafilter nochmals angeimpft und den Ausflauf fuer 20 Std. geschlossen. Danach habe ich 1 ml Wodka dosiert und den Durchfluss auf 1 Ltr/h eingestellt. Es hat ca 2.5 Std gedauert und der Nitritgehalt sank auf 0 mg/l. Als der Nitritgehalt nicht mehr nachweisbar war habe ich den Nitratgehalt gemessen, und siehe da 0 mg/l Nitrat. Dies hielt an ca 5.5 Std. Danach erhoehte sich der Nitratgehalt langsam wieder und habe nochmals 1.5 ml Wodka dosiert. Nitrit und Nitrat haben danach wieder hohe Werte angezeigt und sind nicht mehr gefallen.
Na also, nun wachsen die Bakterien und arbeiten. Somit hast Du für ca. 5 Std. genug Wodka, Nitrat für diese Menge an Bakterien. Da sich die Bakterien nun sehr schnell vermehren, wird diese Zeit immer kürzer. D.h. Du musst den Durchfluss langsam erhöhen und die Wodkamenge. Bakterien vermehren sich ja von alleine.

(Durchfluss ist immer noch 1 l/h) Dosierung 1.5 ml Wodka.) Soll ich den Ruecklauf laenger schliessen???
Nicht schliessen !!!! so laufen lassen und täglich die Durchfluss und die Wodkamenge erhöhen. Das Problem war halt, dass Du ganz neues Siporax eingesetzt hattest. Nun Schritt für Schritt die Leistung steigern bis max. 1,5 Liter pro Std. pro liter Siporax (siehe auch auf meiner HP)

Also, nach dem impfen, so ca 2.5 Std danach war kein NO2 und NO3 nachweisbar. Nachdem sich die Werte wieder erhoeht haben habe ich 1.5 ml. Wodka dosiert und den Auslauf aber auf 1 l/h gelassen. NO2 und NO3 senkten sich bis jetzt nicht mehr (Zeit seit letzter Dosierung 8 Std.) Kann es sein, das wie Du beschrieben hast der Auslauf nicht erhöht wurde der Abbau nicht richtig funktioniert.
Nein, erst wenn genug Bakterien da sind den Durchfluss erhöhen

Ist es richtig, das die Bakterien sich jetzt erst vermehren und zuvor nur eine Ansiedelung vonstatten ging, denn dann könnte ich es verstehen.
Stimmt



Nur mal interessenhalber. Was würde passieren wenn nicht genügend Bakterien vorhanden sind und trotzdem probiert wird den Wodkafilter mit Wodka zu Starten. Gehen dann die schon bestehenden Bakterien ein oder nimmt das keinen Einfluss darauf. Vermehren sich die Bakterien dann immer noch?
Die Bakterien, welche schon da sind, nehmen den Wodka auf und vermehren sich. Der restliche Wodka wird dann ins Aquarium gespült und dort von den Bakterien umgesetzt. Bei kleinen Mengen kein Problem.


Es handelt sich bei meinem Wodkafilter  um einen Eheim 2250 mit 10 Liter NEUEM Siporax.  Wann kann ich mit der Wodkadosierung beginnen?
Somit muss du min. 3-4 Wochen warten bis zur ersten Wodkadosierung und nicht vorher. Bitte auf der HP die Bauanleitung genau lesen.

Bei der Befüllung habe ich im Filter einen Filterschwamm ausgedrückt um die Einlaufphase bei der Bildung der nötigen Bakterien zu beschleunigen.
Das ist richtig

Danach habe ich den WF einen Tag ohne Rücklauf ins Aquarium laufen lassen. Anschließend wurde der Rücklauf auf ca. 10 Liter / Stunde eingestellt und weitere 5 Tage laufen lassen.
Somit wurden alle Bakterien wieder ins Aquarium gespült. Auserdem hatten die Bakterien, welche sich schon angesiedelt haben nichts zum Fressen und sind verhungert.

Erst danach hab' ich mit der erstmaligen Wodkadosierung begonnen. Und konnte einige Stunden später kein Nitrit messen.
Ohne Bakterien auch kein Abbau

Ich hab' bis zur nächsten Wodkadosierung noch 2 Tage gewartet und erst dann die nächste Wodkadosierung von 2 ml vorgenommen, welche alle 6 Stunden wiederholt wurde.Ich kann jedoch im Auslauf noch immer kein Nitrit messen. Wie soll ich nun weiter vorgehen ? Soll der Filter weiter laufen ohne Wodka ? Soll der Rücklauf geschlossen sein oder offen ? Sind noch keine oder zuwenig Bakterien vorhanden?
Bitte sich nach der Anleitung auf meiner HP richten und nicht mit aller Gewalt den Filter "anwerfen"
Das Siporax muss besiedelt werden ohne Bakterien kein Abbau!!! Entweder legst Du es für 3 Woche in Dein Filterbecken (falls vorhanden) oder impfst noch mal mit Bakterien an (kannst auch Watte oder Schwamm direkt in den Filter legen und nach 4 Wochen aber wieder entfernen). Aber dann das Wasser nicht (!!!) gleich wieder ins Aquarium lassen. 24 h ohne Rücklauf ins Aquarium und dann Rücklauf max. 1 l/h + 2 ml Wodka und messen. Wenn nach 2 Tagen kein Abbau, dann Filterauslauf schließen und 2 ml Wodka. Nach 3, 6, 12 Std. messen. Dann sollte der Abbau beginnen.

Nach der Beschreibung auf meiner HP wurden über 200 Wodkafilter nachgebaut (vor der Veröffentlichung in der AF und auf meiner HP). Die Beschreibung hat seinen Grund. Es gibt immer dann Probleme, wenn der Filter zu schnell angefahren wird, weil nicht genug Bakterien vorhanden sind. Bitte Bitte an die Anleitung halten. Danke!


Möchtest Du wirklich den Durchlauf immer wieder öffnen und schließen? Du willst doch ein wartungsarmes, sicheres System? Offensichtlich ist der Durchlauf von einem Liter pro Stunde einfach noch zu hoch. Drossel ihn weiter.
Auf gar keinen Fall weiter drosseln

Ich betreibe nun seit vielen Jahren einen Denitrifikationsfilter (ich fütter allerdings mit Milchzucker, da hier eine Überdosierung völlig unbedenklich ist und nicht das ganze Becken kippen läßt)
Dies kann ich nicht bestätigen. Wenn ich Milchzucker und andere Zucker verwende, entsteht ein wildes Gemisch an Nebenprodukten, die ich nicht alle habe bestimmen lassen (sehr aufwendig und teuer GC-MS oder LC-MS-MS). Jedenfalls entsteht nicht nur Wasser und CO2 wie beim Wodka sonder eine Menge Abfall.

Habe schon vielen Leuten geholfen einen eigenen in Betrieb zu bekommen und es hat sich immer wieder gezeigt, daß anfangs ein extrem langsamer Durchlauf zwingend erforderlich ist.
Das Problem bei Stefan war, er hat ganz neues Siporax benutzt, ohne eine Bakterie darauf

NIEMALS das Auslaufwasser eines Denitrifikationsfilters ins Becken laufen lassen, LEBENSGEFAHR für alle Tiere.
Genau das ist das Problem bei der Verwendung von Zuckern, Essigsäure, Stärke, Parrafin usw. Solche Probleme mit giftigen Nebenprodukten gibt es beim Wodka(filter) eben NICHT !!! Der Auslauf des Wodkafilters kann ohne Probleme dirket ins Aquarium erfolgen und muss nicht erst durch einen Filter laufen. Schaden tut es aber auch nichts.

Folgender Text nicht nachmachen!!!
Selbst wenn der Redox im Ausgangswasser eines Wodkafilters (!!) bei -250mV liegt und es richtig stinkt nach faulen Eiern (H2S) habe ich keine negativen Effekte bei BIOSTAB 1 gehabt. Laufzeit 10 Std. und 6 l/h, also 60 Liter insgesamt. Die Wohnung stank fürchterlich und der Redox sank um 25 mV im Aquarium.

Bei der Fütterung mit Zuckern, Essigsäure, Stärke, Parrafin usw. (an einen Aquarium nur mit Lebendensteinen bestückt, keine Fische und Korallen) sank der Redox um über 300 mV !!! mit Wodka nur um 35 mV. Somit spielen die Nebenprodukte eine sehr grosse Rolle. Ich kann aus meinen Erfahrungen nur folgern, Ethanol ist die ideale Nahrungsquelle mit keinen (!!!) Nebenprodukten, es entsteht nur Wasser und CO2. Alles andere kann jedes Aquarium zum Absturz bringen oder empfindliche Fische und Korallen schädigen.

Was sind das für Nebenprodukte, wenn ich mir die chemische Formel von Milchzucker ansehe, weiß ich nicht worauf Du hinaus willst?
Durch die Umsetztung der Bakterien entsteht ein wildes Gemisch an Nebenprodukten, welche ich nicht näher analysiert haben lasse. U.a. wurden Aldehyde (als Segment) gefunden. Das Problem ist auch der Wasserpeak bei der Analyse.

Es waren dann meist deutlich erhöhte Nitritwerte zu messen (am Auslauf des Denifilters) und das Beckenwasser trübte sich teilweise extrem. Meine Vermutung (kann ich leider nicht beweisen): durch die hohe Durchflußrate wurde die Kohlenstoffquelle nicht vollständig verstoffwechselt, sondern es gelangten erhebliche Mengen (wie hoch da auch immer die Grenze ist)in das Aquarium. Dadurch vermehrten sich die Bakterien im Aquarium extrem (Trübung), daß es zu einem tödlichen Sauerstoffmangel kam.
Diese Vermutung ist keine, sondern entspricht den Tatsachen. Wenn mehr als 7 ml Wodka auf 100 Liter Wasser pro Tag kommen (direkt) tritt dieser Effekt schon ein (das ist die Tagesdosie für ein 1500 Liter Aquarium). Habe ich so auch auf meiner HP am Ende des Wodkafilters genau beschrieben. Somit gleichen sich unsere Beobachtungen und Messungen.


Habe nun meinen Nitratfilter am Laufen, aber habe keine Vorstellung wie weit ich die tägliche Menge an Wodka erhöhen kann. Am Auslauf kommt schon nitratfreies Wasser heraus. Gebe so ca. 3-4mal tägl. 2-3ml.Ist das korrekt. Morgen oder nach der Arbeit ist nie Wodka mehr enthalten, sodaß dann kein Nitrat abgebaut wird. Mein Filter enthält 7l Siporax für ein 500l Becken. Nitrat im Becken 35ml/l. Also wieviel Wodka kann ich max. tgl. bei max. erforderlicher Abbauleistung zugeben?
Die Menge ist schon OK. Die Menge kann so lange gesteigert werden, das bis zur nächsten Dosierung nur etwas Nitrat im Auslaus ist, d.h. kein Wodka mehr für den Nitratabbau vorhanden ist. Du solltest aber langsam den Nitratgehalt im Aquarium senken. Bei der Dosierung und dem Filter ist in ca. 3-4 Wochen (fast) kein Nitrat mehr im Wasser vorhanden. Also: Eile mit Weile !!


Ich habe die Absicht ein ca. 700 l Aquarium einzurichten und  mit Tropheus zu besetzen. Wenn sich der Nitratgehalt mittels Ihres Filters senken läßt stellt sich für mich die Frage, ob sich damit auch der wöchentliche Wasserwechsel verzögern oder vielleicht sogar vermeiden läßt, denn mein Ausgangswasser enthält bereits 38 mg/l Nitrat.Somit würde ich das was ich vorher entfernt habe, mit dem Frischwasser wieder einfüllen. Oder enthält das Altwasser auch noch andere Inhaltsstoffe die mit dem Wasserwechsel entfernt werden müssen?
Durch den Einsatz lässt sich der Wasserwechsel um Wochen bis Monate verschieben. Die Anreicherung von anderen Schadstoffen kann man z.B. mit Abtivkohle (1 Woche lang alle 6 Wochen) und Phosphat mit Rowaphos (siehe auf meiner HP unter Analysen) entfernen.


An meinem 500 Liter Aquarium hab ich einen Wodkafilter (10 Liter Siporax) angeschlossen. Der Rücklauf vom Wodkafilter ins Aquarium beträgt 5 Liter pro Stunde. Beeinflußt das Redoxpotential vom Rücklauf des Wodkafilters (sollte zwischen 100 und minus 50 mV liege )das Redoxpotential im Aquarium ? Ich kann leider nicht messen. Wenn ja, sollte dann der Rücklauf aus dem WF entsprechend der Aquariumgröße angepasst bzw. im meinen Fall reduziert werden ?
Der Redox wird nicht gesenkt. Der Redox wird nur mit der Zeit steigen, da die Wasserqualität im Aquarium besser wird.


Ich habe heute in meiner Aquaristik-Sammlung noch einen intakten Eheimfilter gefunden. Leider kann ich nicht mehr sehen welcher Typ es ist. Das Einzige was ich darauf erkennen kann ist, daß die Pumpe 1000l /h macht. Ich würde diesen Filter gerne zum Wodgafilter umarbeiten. Habe Deine Hompage (Bauanleitung) schon in meinen Händen.
EHEIM 2217

Nun meine Frage: Da so kurz nach Weihnachten meine Geldbörse aus Zwiebelleder ist - mir kommen beim hineinschauen die Tränen - kann ich, da ich im Gartenteich mindestens 40 l Siporax habe, dort die entsprächende Menge entnehmen und reinigen? Ich dachte da an Salzsäure verdünnt mit Wasser. Ev 1-2 Tage stehen lassen und dann gut wässern. ".
Würde ich nicht nehmen. Aber ein Versuch ist es dennoch wert. Du bekommst aber nicht die Bakterien vom Siporax herunter, somit kommt es zu einer starken Wasserbelastung beim Ersteinsatz.

Da das Siporax, welches im Filter des Gartenteiches ist, ein größeren Durchmesser hat, kann ich es so verwenden, oder sollte ich es zerkleinern.
Es hat eine geringere Oberfläche als das Siporax für das Aquarium, besser das richtige nehmen


Ich habe letzte Woche meinen Fluvalfilter gesäubert. Angeschlossen an diesem Filter ist der Wodkafilter (nach Lars seiner Bauanleitung). Nun habe ich gestern Nitrat und Nitrit am Ausgang gemessen und mich doch kräftig erschrocken. Beide Werte so hoch wie noch nie. Ich gehe davon aus, daß Sauerstoff vom gesäuberten Vorfilter in den Wodkafilter gewandert ist. Ich habe den Wodkafilter jetzt erst einmal in sich laufen lassen. Frage: Kann sonst noch was passiert sein und wie gehts weiter?
Wenn Du Nitrit hast, kannst Du nicht so einfach Nitrat messen. Es werden gigantische Nitratwerte angezeigt, die aber nicht vorhanden sind, also keine Panik. Wenn Sauerstoff in den Wodkafilter kommt macht das nichts. Die Bakterien verarbeiten diesen und dann erst das Nitrat, um ihren Sauerstoffbedarf zu decken. Deine Reaktion war sehr gut und angemessen, den Filter zu schliessen. Öffne ihn wieder und dosiere Wodka.

Habe den Filter einen Tag in sich laufen lassen. Gestern abend habe ich den Kreislauf wieder ans Becken angeschlossen. Was da nun rauskam war nur teilweise erfreulich. Der Redoxwert lag bei ca. minus 250 aber Nitrit und Nitat (Teststreifen von Merck) waren verschwunden. Das es doch auch nicht gerade angenehm riechte ist klar. Ich habe da Filter weiter angeschlossen gelassen, da der Redoxwert doch begann zu steigen. Heute morgen dann das gleiche Problem wie vorgestern abend. Nitrat und Nitrit wieder voll da. Ich habe erstmal wieder dicht gemacht und warte auf deinen guten Rat.
Wenn der Redox so weit unten liegt, bzw. es nach H2S riecht den Filter nicht mehr schliessen, sondern den Inhalt in einen Eimer laufen lassen bis Redox wieder über -80 mV liegt. Könnte es sein, dass die Watte völlig dicht ist oder der Durchfluss im Filter stark behindert ist? Du solltest den Wodkafilter mal reinigen. Inhalt (ohne Wasser) in einem Eimer mit Meerwasser schütten, gut umrühren (dabei fallen die überschüssigen Bakterien ab) und zurück in den Filter. Durchluss gleich redizieren und nach 24 H mit Wodka neu starten.

Danke erstmal. Ich werde es gleich ausprobieren. Sicher kann der Filter zusitzen. Wäre ne einfache Möglichkeit das Problem zu lösen. Ich werde also den Filter öffnen (Nase zuhalten), Wasser ablassen, Siporax in einen Eimer mit Meerwasser, Wasser umrühren und Siporax wieder in den Filter. Oben wieder Filterwatte drauf? oder lieber keine Watte verwenden. Filter schließen und einen Tag einfach angeschlossen ohne Wodka so laufen lassen. Also nicht insich sondern am Aquarium anschließen. Morgen abend dann wieder mit Alkohol füttern. Frage: Was ist mit dem Bakterienschleim? Soll der wieder mit in den Filter oder verworfen werden?
Watte sollte im Filter sein, um die überschüssigen Bakterien aufzufangen. Den Bakterienschlamm entsorgen, du hast ja ca. 250 m2 Bakterienrasen pro Liter Siporax, das reicht.

Habe gerstern abend den Filter wieder ans Aquarium angeschlossen. PERFEKT Kein Nitrat kein Nitrit. habe  heute morgen nochmal kontrolliert und noch kein Nitrat und Nitrit. Ist der Filter stabil genung um in jetzt ganz normal weiterlaufen zu lassen.
Normal weiter betreiben, er war wohl nur dicht. Deshalb immer darauf achten, das die Strömungsgeschwindigkeit im Filter hoch bleibt (siehe Bauanleitung auf meiner HP)


Wo bekomme ich ein T-stück für wodka mit rückschlagventil und hahn?
Das T-Stück (Zoohandlung), den Hahn (Gardena aus Baumarkt) und das Rückschlagventil (Zoohandlung) einzeln kaufen und zusammen bauen.


Ich habe einen WF nach Deinen Vorgaben nachgebaut. Echt clever, die chemischen Vorgänge auszunutzen. Mein WF ist gerade in der Anlaufphase und dazu hätte ich einige Fragen, die ich aus Deinem Script nicht ablesen kann:
1. Wie lange darf die Phase, in der Nitrit produziert wird, längstens dauern?
Wenn Du totes Siporax hast bis 4 Wochen, wenn es schon im Einsatz war ca. 7 Tage

2. Was kann ich tun, damit der Prozess (Gasbildung) eingeleitet wird?
Sobald Wodka, Nitrat und Bakterien vorhanden sind geht das von alleine.

Bisher ist zwar noch kein Nitrit im Becken nachweißbar, doch nach 3 Tagen Nitritproduktion ohne irgendwelche Anzeichen von Bläschenbildung und ohne Reduktion von Nitrat, werde ich  nun langsam unsicher.
Kein Problem es sind noch nicht genig Bakterien vorhanden, dosiere Wodka und schliesse den Rücklauf ins Aquarium. Alle 3 Std. mal messen bis kein Nitrat mehr vorhanden ist. Dann Durchfluss und Wodkamenge langsam erhöhen.


Etwas blöd formuliert. Ich meinte das Nitratarme Wasser das aus dem Denitrifitationsfilter kommt. Ist es möglich  gliech wieder in meinen Biofilter zu leiten oder muß es wie auf ihrer Zeichnung ins Aquarium geleitet werden?
Kann ohne Probleme in den Biofilter geleitet werden.

Und muß ich den Zuleitungshahn, der das Wasser vom T-Stück zum Wodkafilter bringt voll aufdrehen oder auch halb geschlossen halten?
voll offen, da Du ja den Rücklauf regelst.


Wird eine Energiequelle für den Nitratabbau benötigt oder reicht nur das Nitrat?
Mit dem Thema Denitrifikation habe ich mich sehr lange auseinander gesetzt. Die Bakterien im anaeroben Bereich benötigen O (Sauestoff), aber es ist keiner im Wasser vorhanden. Somit suchen sie sich andere O-Quellen, dies ist Nitrat (NO3-) und Sulfat (SO43-). Deshalb bezeichnet man es auch als Nitrat- bzw. Sulfatatmung. Diese funktioniert aber nur, wenn eine Energiequelle vorhandne ist, z.B. Kohlenstoff. Dieser kann die unterschiedlichsten Formen haben. Einige werden sehr leicht umgesetzt (Alkohole, z.B. Wodka) andere schwer z.B. Parafin. Einige hinterlassen giftige Abfälle andere nur CO2 und Wasser.

Mit vielen C-Quellen habe ich experimentiert, auch mit Filterschlamm. Aber sobald keine Quelle mehr vorhanden ist, setzt die Nitratatmung aus. Dies ist in einem AQ sehr schwer zu simulieren, aber in blanko Test-AQs mit Nitratsalzen als Quelle ist ohne Zufütterung von C-Quellen kein Nitratabbau zu ermitteln. Erst wenn die ersten Bakterien im Filter absterben, entsteht eine Energiequelle, aber halt sehr gering.

Nitratabbau (Nitratatmung) geht nur, wenn gleichzeitig eine Kohlenstoffquelle vorhanden ist. Kann man aber auch in vielen wiss. Büchern nachlesen.


1. Frage: Warum reduziert der nicht eingefahrene Filter Nitrat zu Nitrit, während der eingefahrene Filter den Stickstoff aus dem Nitrat abspaltet? Ist das nur von der Bakterienmenge ooder auch von der Art der Bakterien abhängig ?
Sowohl won dem Bakterienmasse, als auch von den Bakterien, die sich erst auf eine Nitratatmung umstellen müssen.

2. Frage:
Was passiert im Nitratfilter (nicht), wenn der Sauerstoffgehalt zu hoch ist?
Kein Nitratabbau, Bakterien atmen Sauerstoff

Mein Nitratfilter läuft jetzt seit gut einer Woche als Nititschleuder. Ich habe im Auslauf unverändert viel Nitrat, aber ein Nitritwert von 5mg/Liter. Der Durchfluss ist extrem gedrosselt auf 1Liter /pro Stunde (bei 5Liter Siporax). Ich dosiere zur Zeit 3ml Wodka über den Tag verteilt. Der Redox steht bei 150mV, ich vermute allerdings Probleme mit der Elektrode, da mein Aquariumwasser immer 480mV bis 500mV anzeigt. Ich ziehe daher immer 100mV ab (Eichen der Elektrode bringt nichts). In welchem Betriebszustand befindet sich der Filter jetzt?
Einfahrzeit. Schließe den Rücklauf für 3, 6, ... Std. und messe dann. Weiterhin kannst Du die Wodkamenge erhöhen.


Hallo,ich habe ein Wodkafilter mit 8 liter Siporax. Ich habe alles gelesen "Antworten & F ragen", Beschreibung des Einfahrphase aber ich bekomme das Filter nicht in "Schwung". Habe das einfahrtfaze genau gemacht,nach Ihre beschreibung, aber nur mit Nitran werte beim Auslauf.Ich weiss ,vielle haben nachgefragt,aber ich bitte Sie um hilfe.Das Wodkafilter ist mit Siporax und Seewasser von Becken gefüllt und steht,weder einlauf oder auslauf ist geofnet.Was kann ich machen das ich erfolg auch habe.Bitte um antwort.
Wenn der Rücklauf geschlossen ist, 4 ml Wodka dosieren und warten. nach 3, 5, 7 Std. Rücklauf etwas öffnen und 20 min. warten. Dann prüfen. Erst kommt Nitrat (Filter fängt an zu arbeiten) dann wieder schließen. Wenn der Auslauf später Nitratfrei ist Auslauf geöffnet lassen.

Weiterhin kann man versuchen, den Durchlauf auf ca. 1 l/h ein zu stellen und ebenfalls 4 ml Wodka dosieren.


Aber mein Nitratfilter läuft jetzt schon drei Wochen. Er reduziert zwar Nitrat aber es kommen immer noch 25mg Nitrat am Auslauf heraus. Meinen Nitratwert traue ich mir fast nicht sagen, aber schließlich habe ich den Filter angeschlossen, damit mir das nicht mehr passiert. Er ist ca. 80mg/l. Kann es da sein, das die Bakerien nicht das Gesamte Nitrat auf einmal unwandeln können? Ich habe den Filter bereits so weit gedrosselt, das er nur mehr tropft.
Und noch eine Frage: Am Ende der Leitung vor dem Speerhahn der wieder ins Aquarium führt, sammeln sich immer sehr viele Gase an, die den Wasserstrom sehr behindern. Ich nehme an, das das der Stickstoff ist der sich bildet, aber wie bekomme ich das weg. Selbst wenn ich den Durchfluß auf die angegebene Menge einstellen, bilden sich diesee Gase.
Erhöhe die Wodkadosis. 80 mg ist halt sehr viel und dann brauiche ndie Baks auch viel Schnaps. Regel mal nicht den Rückfluss sondern den Zulauf. Dann ist das Problem mit dem Gas (Stickastoff) weg.
 


Ich habe ein 720 l Aquarium mit Buntbarschen und Welsen. Als Hauptfilter dient ein 2250 und als Nitratfilter zwei 2226. Der WF ist mit einem Beipass am 2250 angeschlossen. Bei solch einer Kombination sollte der Absperrhahn zur Regelung der Durchflussmenge unbedingt zwischen Hauptfilter und WF angebracht werden, da der 2250 einen zu hohen Druck für die 2226 erzeugt. Als ich die Durchflussmenge am Ausgang des WF reduzierte, entstand darin ein zu hoher Druck und es trat aus beiden Filtern Wasser aus. Deshalb sollte der Absperrhahn zu Drosselung umbedingt am Eingang zum WF angebracht werden. So kann kein Überdruck im WF entstehen. .Eine Redoxsteuerung habe ich nicht. Die Dosierung des Wodkas erfolgt über eine Dosierpumpe mit Zeitschaltuhr aller 2 Stunden. Ich denke, dass ich nach einiger Zeit die Richtige Einstellung gefunden habe und es auch so funktioniert.

Ich kann dies nur zustimmen. Der hohe Druck kann zu Problemen führen. Aus diesem Grund ist ja schon in der Zeichnung erwähnt, der Absperrhahn zwischen Filter und Wodkafilter.

 

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